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Andreas Tiedemann studierte Theaterwissenschaft in München und Theaterregie an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Als Regieassistent im zeitgenössischen Musiktheater arbeitete er mit Achim Freyer, Philip Glass, Guy Joosten und Harry Kupfer zusammen. 2000 gründete er das Musiktheater Ohrpilot, mit dem er seither seine eigene Form eines zeitgenössischen Musiktheaters ausformuliert. Die Produktionen des Labels befinden sich auf der Schnittstelle zwischen Schauspiel, Oper, Klangkunst und Hörspiel. Die Stücke kennzeichnet ein jeweils neu konzipiertes dreidimensionales Surroundsystem. Das Sounddesign erhält so den Stellenwert eines Bühnenbildes, der Zuschauer ist umgeben von Klang. In seiner jüngsten Inszenierung Orpheus Audio Splatter sucht Andreas Tiedemann zusammen mit dem Vokalkünstler David Moss nach dem Klang der Stimme, die selbst Steine zum Weinen bringen kann und lässt Moss die Geschichte des Sängers als posthumen Flashback erzählen.
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2007 Kadmos-Produktion |