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operare |
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Preisträger 08 |
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Während des Workshops operare 08 wurden 16 Projektideen neu entwickelt und zum Abschluss der Jury vorgelegt, die am 2. Mai 2008 daraus folgende zwei Projekte mit je 20.000 Euro Realisierungszuschuss prämierte: |
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Wüste Wüste, Musiktheater
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Matthias Ockert (Komposition) Premiere am 13. Februar 2009 Weitere Vorstellungen: 14./ 27./ 28. Februar 2009 |
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Von und mit Susanne Betancor, Christian Kesten, Leo Krischke, Paula E. Paul, Miriam Sachs und Mira Voigt.
Komposition und Aktion Susanne Betancor, Christian Kesten Regie Leo Krischke Choreographie und Aktion Paula E. Paul Stimme und Aktion Miriam Sachs Bühne und Aktion Mira Voigt Produktionsleitung Catherine Launay PREMIERE 12. MÄRZ 2009, 20.00 Uhr WEITERE VORSTELLUNGEN 13. / 14. MÄRZ 2009, 20.00 Uhr Kartentelefon: 030 - 47 99 74 74 info@ballhausost.de |
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„Er trug eine kleine Aktentasche bei sich, auf der die Buchstaben A.P. standen, Antenne Pernot; er war so gekleidet, als sei er auf dem Weg ins Büro.“ Wüste Wüste versucht als synästhetische Anordnung von vielen Seiten und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln von Stimme, Komposition, Instrument und Körper sich einen Weg in das Werk des Chansonpoeten und Jazzingenieurs Boris Vian hineinzuschlagen. Immer auf der Suche nach dem Kern und der Kraft einer absolut negativen und keine Alternativen mehr denkenden Kritik an unserem eigenen Wesen und dem, was passiert, wenn wir uns zusammenschließen zu Paaren, Arbeitsgruppen und Institutionen. „Ich habe gerade drei Patienten getötet und habe jetzt wieder Zeit zum Arbeiten.” Es gibt keine Utopie. Jeder und jede rotiert und müht sich vergeblich in einem geschlossenen System, einer Systematik des Vergeblichen, aus der es keinen Ausweg gibt. Außer der Trance. Nur wer sich sehnt und die “richtige” Musik in sich hat, kann transzendieren und findet den Ausgang. „Es herrschte nur eine tiefe, majestätische Stille, dann hörte man ein unbestimmtes Klirren von Glas.” Ein klingendes Tableau vivant ohne Herbst und ohne Peking. (Alle Zitate aus Herbst in Peking von Boris Vian)
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Layers News Opera ist unser emotionales Echo auf die Diktatur der täglichen Nachrichtenflut, derer wir uns durch die Etablierung einer künstlerischen Plattform für offiziell fiktive Tatsachen entledigen. In der Oper wird eine Illusion vergegenwärtigt. In der Nachricht wird etwas vorgeblich Reales oder Gegenwärtiges verillusioniert, indem darüber berichtet wird. Die Nachricht arbeitet mit denselben Attraktoren wie das klassische Theater, mit Jammern und Schaudern, wird aber so präsentiert, als handele es sich um Realität - es ist die Illusion davon. Wir machen die Illusion von Realität zur real existierenden Illusion. Mittels einer Nachrichtensprecherin des Fernsehsenders RBB, montieren wir auf Grundlage von neuer Musik, Nachrichtenbilder und News. So senden wir zurück.
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